In Sorge versetzen mich aktuelle Hinweise zu Wochenendveranstaltungen, bei denen Akteur:innen aus dem Umfeld der sogenannten Identitären Bewegung sowie Corona-Leugner:innen auftreten.
Konkret geht es um eine Veranstaltung die für den 15. März angekündigt wurde. Gerade in unserer Region müssen wir genau hinschauen, wenn Gruppierungen, wie in diesem Fall die so genannten ‘Identitären’, über Freizeitangebote versuchen neue Änhänger:innen zu gewinnen.
Die Identitäre Bewegung ist seit Jahren Teil der rechtsextremen Szene in Europa und versucht immer wieder, ihre Ideologie unter dem Deckmantel von Kultur- oder Outdoor-Aktivitäten zu verbreiten.
Besonders problematisch ist dabei die Vermischung mit verschwörungsideologischen Milieus rund um die Corona-Leugner:innen. Wir sehen seit einigen Jahren, dass sich rechtsextreme Gruppen gezielt mit verschwörungsideologischen Szenen vernetzen. Diese Entwicklung ist demokratiepolitisch höchst alarmierend.
Gerade deshalb braucht es eine klare Haltung aller demokratischen Kräfte.
Rechtsextremismus bedroht den gesellschaftlichen Zusammenhalt und unsere demokratischen Werte. Deshalb müssen wir jeder Form der Normalisierung klar entgegentreten.