Diese Entscheidung von Vizekanzler und Kulturminister Andreas Babler schafft die notwendige Klarheit und eine belastbare Grundlage für die Weiterentwicklung eines zentralen Projekts der österreichischen Erinnerungs- und Demokratiepolitik.
Die nun bestätigte Standortentscheidung stellt sicher, dass die umfangreichen Vorarbeiten – von der abgeschlossenen Entwurfsplanung bis zur in Vorbereitung befindlichen Baugenehmigung – nicht ins Leere gehen. Planungssicherheit ist eine Grundvoraussetzung für verantwortungsvolle Kulturpolitik. Dass die bisher geleistete Arbeit nun verwertbar bleibt, ist ein wichtiges Signal an alle Beteiligten.
Mit rund 3.000 Quadratmetern Ausstellungs- und Vermittlungsfläche kann das Haus der Geschichte seinem Anspruch erstmals gerecht werden: Raum für Dauer- und Sonderausstellungen, für zeitgemäße Vermittlung und für gesellschaftliche Debatte. Das MuseumsQuartier ist zudem ein international sichtbarer Kulturstandort, der die Reichweite und Sichtbarkeit des hdgö deutlich erhöhe. Der neue Standort biete vor allem die Möglichkeit, sich am neuen Standort vertieft mit der Shoah als dunkelstem Kapitel der österreichischen Geschichte auseinanderzusetzen; dies sei der richtige Schritt für eine zeitgemäße Erinnerungskultur.
Mit der Bestätigung der Übersiedlung ins MuseumsQuartier setzt Andreas Babler auf Kontinuität, fachliche Fundierung und Verlässlichkeit – auch im Bewusstsein budgetärer Rahmenbedingungen. Das ist ein wichtiger Schritt für ein zukunftsfähiges Haus der Geschichte Österreich und für eine lebendige demokratische Erinnerungskultur.